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Und so beginnt es Am 16.10.1881 taten sich in Moisling folgende sieben Männer zusammen   Gemeindevorsteher Ferdinand Tegtmeyer Landwirt Wilhelm Burmester Hausschlachter Wilhelm Meins Landwirt Wilhelm Bülle Maurergeselle Fritz Prävke Kaufmann Heinrich Evers Kaufmann Johann Köhn Sie beschlossen, die Freiwillige Feuerwehr Moisling zu gründen. Neben der Freiwilligen Feuerwehr Schlutup zählt sie zu den ältesten Wehren der Hansestadt Lübeck. Auch schon vor über 100 Jahren stellte sich der freiwillige Feuerwehrmann selbstlos der Allgemeinheit zur Verfügung, wenn es galt, den Nächsten in Not und Gefahr zu helfen! 1882 beschaffte sich die Freiwillige Feuerwehr Moisling eine neue Handdruckspritze sowie neue Uniformen.            Handdruckspritze aus dem Jahr 1882 1889 wird der Verband der Freiwilligen Feuerwehren (heute Stadtfeuerwehrverband) durch die Freiwilligen Feuerwehren Reeke, Behlendorf, Schlutup, Moisling und Travemünde gegründet. Am 09.05.1900 tobte ein Großfeuer in Moisling. Eine große Windmühle mit massiven Unterbau war in Brand geraten Freiwillige Feuerwehr Moisling um 1900 1914 die FF Moisling unterstützt bei einem Großfeuer in der Einsiedelstraße. Eine Holzhandlung brennt. 1920 führte die Eingemeindung Moislings fast zur Auflösung der Freiwilligen Feuerwehr Moisling dieses wurde zum Glück durch energische Proteste der Mitglieder verhindert.   Zum Jahreswechsel 1923/24 kam es zu einem Feuer in Reeke . Ein Feuerwehrmann erinnert sich: Gegen 0.00 Uhr war über Niendorf ein Feuerschein zu sehen.  Die drei Hornisten in Heimstätten, Reußkamp und Moisling bliesen Feueralarm. So um 0.30 Uhr gelang es uns, den Spannknecht zu wecken. Gegen 1.00 Uhr ging es mit bespannten Wagen Richtung Feuerschein. Wegen schlechter Strassenverhältnisse waren erhebliche Umwege nötig. Um 3.00 Uhr kamen sie endlich in Reeke an. Doch das Feuer war bereits aus. Also ging es unverrichteter Dinge wieder nach Hause. Seit 1926 bemühte sich der Lehrer Wilhelm Waterstraat als Mitglied der Bürgerschaft um eine Motorspritze für den Stadtteil Moisling. 1931 konnte die FF Moisling ihr 50 jähriges Bestehen feiern. Am 02.12.1932 brannte das Säge- und Hobelwerk Krickhuhn in der Falkenstrasse 27-31.   Es brannte eine 1.200 qm große Sägehalle. Beim Eintreffen der Feuerwehr schlugen die Flammen bereits aus dem Dach .Um das sich schnell ausbreitende Feuer unter Kontrolle zu bekommen brauchte man 16 Rohre und 5 Motorspritzen. Das Kessel und Maschinenhaus wurden gerettet der Rest brannte bis auf die Grundmauern nieder. Freiwillige Feuerwehr 19934/35 Am 14.06.1935 brannte ein 500 qm große Fachwerkscheune in Oberbüssau. Am 06.05.1937 sollte die langersehnte Koebe-Kleinmotorspritze endlich zum Bestand der FF Moisling gehören. MTW "Brennabor" und Koebe Kleinmotorspritze Dann sollte es ein wenig schneller gehen und die FF Moisling bekam 1941 ihr erstes Feuerwehrfahrzeug (Benz-Gaggenau) mit eingebauter Pumpe. In der Nacht vom 28.03.1942 auf den 29.03.1942 wurde ein Bombenangriff auf Lübeck verübt. Die dadurch entstandenen Großbrände wurden mit aller Mühe bekämpft. Die FF Moisling ist in Genin und an der Lachswehrallee im Einsatz. 1945 hatten die Moislinger drei mal Glück. Es geschah im Mai 1945 als sie sich eines verlassenen LF 15 annahmen. Ab diesen Zeitpunkt hatten sie 2 Fahrzeuge. Zwei weitere verlassene LF 24 wurde ebenfalls gesichert und später an die Berufsfeuerwehr übergeben. 1956 sollten gleich 2 große Ereignisse stattfinden. Sie feierten ihr 75 jähriges Bestehen und gleichzeitig Neubau eines Feuerwehrgerätehauses. Nach 16 langen Jahren wurde das alte Löschfahrzeug im Jahr 1961  durch ein LF 32 der Berufsfeuerwehr ersetzt. Im Frühjahr 1962 kam es zu einer Flutkatastrophe in Hamburg. Die Feuerwehr Moisling wurde in Elmshorn eingesetzt. 1963 wurde das LF 32 von einem LF 8 TS Baujahr 1961 abgelöst. LF 8 aus dem Jahr 1961 Zu einem mehrtägigen Einsatz an der Wakenitz kam es zum Jahreswechsel 1966. Dort bestand akute Hochwassergefahr. Es waren über 2300 Feuerwehrmänner aus 200 Freiwilligen Feuerwehren Lübecks und der benachbarten Landkreise, sowie der Berufsfeuerwehren Hamburg und Lübeck eingesetzt. Hochwasser Wakenitz 1966 sollte die letzten Tage des LF TSA 8 gezählt sein. Es wurde von einem LF 8 TS abgelöst. Ein LF 16 TS des Katastrophenschutz trifft 1967 bei der Feuerwehr Moisling ein. LF 16 TS Am 06.10.1970 brennt in Moisling ein Reifenlager mit 8000 gelagerten Reifen Am 18.01.1978 heulen in Moisling die Sirenen. Eine Lagerhalle in Schlutup brennt. Feuer in Schlutup Im September 1978 trifft ein TLF 8 ebenfalls vom Katastrophenschutz ein. TLF 8/8 Jahreswechsel 1978/79: Schneekatastrophe in Schleswig-Holstein. das TLF 8/8 der FF Moisling wird als Begleitfahrzeug für Rettungswagen eingesetzt, damit diese im hohen Schnee nicht steckenbleiben. 1980 bekommt die FF Moisling das erste fabrikneue Löschfahrzeug in ihrer Geschichte. LF 8   100 jähriges Bestehen feierte die FF Moisling dann vom 26.-30. August 1981. Am 01.02.1983 kommt es zu einem Großbrand in einem Wohngebäude in der Hasselbreite. Der Dachstuhl des Gebäudes brennt durch den starken Wind angefacht in voller Ausdehnung.            1986 übernimmt die FF Moisling ein TLF 8/12 auf Unimog-Fahrgestell. Im Gegensatz zum alten TLF8/8 können nun 6 Mann zum Einsatz ausrücken. Das Fahrzeug ist bis heute im Dienst und leistet nach wie vor gute Dienste. Auch ein LF 16 TS des Katastrophenschtzes wird im gleichen Jahr übernommen. LF 16 TS 1990 gründet die FF Moisling eine Jugendabteilung und sichert sich so einen jungen Nachwuchs. Vom Bund wird ein Rüstwagen RW 1 auf Unimog Fahrgestell übernommen. Die Arbeiten für einen Gerätehausneubau am heutigen Standort beginnen 1993. 1994 kann die FF Moisling ihr neues Domizil beziehen. Ein letztes Mal rücken die Einsatzfahrzeuge aus dem alten Gerätehaus mit Alarmfahrt aus, um den neuen Standort zu beziehen. Beim Abriss des alten Gerätehauses kommt ein wenig Wehmut auf. Weiterhin wird das LF 8/6 übernommen. Das liebevoll genannte "Eisauto" von 1980 versieht noch eine kurze Einsatzzeit bei der FF Vorwerk, bevor es außer Dienst geht. 1995 wird das LF 16 TS in Moisling abgezogen und wird in den Kreis Herzogtum Lauenburg verlegt. Bis ins Jahr 2000 versehen dann verschiedene gebrauchte LF 16 der Berufsfeuerwehr ihren Dienst bei der FF Moisling. Eine Reihe von Großbränden beschäftigt die FF Moisling 1996. Der schwerste ist der Brand eines Asylbewerberheimes mit 10 Toten und zahlreichen Verletzten. Die FF Moisling wird mit Digitalen Meldeempfängern ausgestattet. Ein Mehrzeckfahrzeug vom Stadtfeuerwehrverband auf Mercedes Sprinter-Fahrgestell wird 1999 in Moisling stationiert. Eine erneute Serie von Großbränden beschäftigt die FF Moisling. Im Jahr 2000 wird von der Berufsfeuerwehr ein zwei Jahre altes Hilfeleistungslöschfahrzeug übernommen. Das LF 16/12 und der RW 1 werden an die FF Krummesse abgegeben. Damals wie heute haben die Männer und Frauen  den Wahlspruch: „Gott zu Ehr, Dem Nächsten zur Wehr“
Freiwillige Feuerwehr Lübeck Moisling